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Für viele Hawaiianer leider ( da unrechtmäßig von den USA annektiert!!! ) Bundesstaat  Hawaii:

 

- Uhrzeit: im Sommer 12 Stunden hinter Deutschland, im Winter 11 Stunden  (keine Sommer/Winterzeit – ein Traum!!!).

 

- Das Alphabet hat nur 12 Buchstaben:  5 Vokale: a,e,i,o,u und 7 Konsonanten: h,k,l,m,n,p,w.

 

 - 2t teuerste Stadt der USA ist Honolulu.

 

- Die „Road to Hana“ auf Maui ist eine 88 km lange, enge Straße mit , sage und  schreibe, 617 scharfen Kurven und 54 einspurigen Brücken.

 

- Kauai ist der nässeste Ort der Erde und überdies mit mehr als 6 Millionen Jahren auf „dem Buckel“ die älteste der 8 Hauptinseln Hawaii`s.

 

- Der gelbe Hibiskus ist die Nationalblume Hawaii`s.

 

- Der 1.Mai ist „Lei-Day“. Die Blütenkönigin muß hawaiianischer Abstammung sein und  eine Meisterin des traditionellen Hula Tanzes.

 

- Der Hula Ha`a ist die Tempelform des Hula

 

Mehr Info`s gibt es u.a. auf den Wikipedia Seiten. Auch fremde Arbeit will gesehen werden. Ein Dank an Wikipedia!

 

(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

 

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Inselgruppe und dem Bundesstaat Hawaiʻi; zur gleichnamigen Hauptinsel der Gruppe, auch Big Island genannt, siehe Hawaiʻi (Insel).

 

Hawaiʻi
(Details) (Details)
Karte der USA, Hawaiʻi hervorgehoben
Liste der Bundesstaaten
Hauptstadt: Honolulu
Staatsmotto: Ua mau ke ea o ka aina I ka pono (siehe auch Siegel Hawaiis)
Fläche: 28.311 (davon nur 16.634 Landfläche) km²
Einwohner: 1.285.498 (2006)[1] (77/km²)
Mitglied seit: 21. August 1959
Zeitzone: Hawaiʻi: UTC-10
Höchster Punkt: 4205 m (Mauna Kea)
Durchsch. Höhe: 925 m
Tiefster Punkt: 0 m Pazifischer Ozean
Gouverneur: Linda Lingle (R)
Post / Amt / ISO HI / HI / US-HI
Karte von Hawaii
Karte von Hawaii
Polynesisches Dreieck (2: Inselgruppe Hawaiʻi)
Polynesisches Dreieck (2: Inselgruppe Hawaiʻi)

 

Hawaiʻi (engl. und dt. meist Hawaii)[2] ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean und der Name des 50. Bundesstaates der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Inselgruppe gehört zum polynesischenKulturraum und bildet die nördliche Spitze des sogenannten polynesischen Dreiecks. Der Beiname von Hawaiʻi ist „Aloha State“ (Aloha-Staat).

 

 

 

Geografie

 

Hawaiʻi liegt ungefähr 4.000 km vom amerikanischen Festland entfernt. Insgesamt gehören 137 Inseln mit einer Gesamtfläche von 16.634 km² zu Hawaiʻi, die meisten davon sind jedoch nicht bewohnt.

 

 

Inseln

 

Die acht größten Inseln sind (von West nach Ost):

 

LageBildInselFlächeCountySpitzname
Niʻihau 178 km²
Kauai County
The Forbidden Isle
Die verbotene Insel
Kauaʻi 1.433 km²
Kauai County
The Garden Isle
Die Garteninsel
Oʻahu 1.557 km²
Honolulu County
The Gathering Place
Der Versammlungsplatz
Molokaʻi 676 km²
Kalawao County /
Maui County
The Friendly Isle
Die freundliche Insel
Lānaʻi 364 km²
Maui County
The Pineapple Isle
Die Ananasinsel
Kahoʻolawe 117 km²
Maui County
The Target Isle
Die Zielinsel
Maui 1.883 km²
Maui County
The Valley Isle
Die Talinsel
Hawaiʻi 10.450 km²
Hawaii County
The Big Island
Die große Insel

 

 

 

Die Hawaiʻi-Inselkette (engl.)

 

An die Hauptinseln schließen sich im Nordwesten die Nordwestlichen Hawaiʻi-Inseln an, welche – mit Ausnahme der Midwayinseln – ebenfalls zum US-Bundesstaat Hawaiʻi gehören.

 

Geografisch wird Hawaiʻi nicht dem amerikanischen Kontinent, sondern als Teil Polynesiens der den Kontinenten gleichgestellten Inselwelt Australiens bzw. Ozeaniens zugeordnet.

 

Siehe auch:Liste der Countys in Hawaii

 

 

Vulkane

 

Die Inseln sind abgesehen von den Korallenriffen alle vulkanischen Ursprungs. Die Schildvulkane der Hawaiʻi-Inseln sind die größten Vulkane der Erde. Der Mauna Kea liegt dabei mit 4.205 Meter Höhe über dem Meer und einer Basis in 5.400 Meter Wassertiefe, also insgesamt über 9.000 Meter, an der Spitze. Es ist mit dieser absolut gemessenen Höhe der größte Berg der Erde. Der nur wenig niedrigere Mauna Loa ist nach seinem Volumen der massivste Vulkan der Erde. Sein Gewicht ist so groß, dass er die gesamte pazifische Platte messbar deformiert.

 

Auf der größten Insel, Hawaiʻi, sind der Mauna Loa und der Kīlauea noch tätig, letzterer ist seit 1983 ununterbrochen aktiv. Die in historischer Zeit ausgebrochenen Vulkane Hualālai (Hawaiʻi) und Haleakalā (Maui) werden als noch nicht erloschen angesehen.

 

28 Kilometer südöstlich des Kīlauea befindet sich der unterseeische Vulkan ʻihi. Er ist der jüngste Vulkan, der mit der hawaiischen Kette verbunden ist. Erdbebenschwärme zeigen an, dass der Vulkan aktiv ist. Der Gipfel des Vulkans ist 969 Meter unterhalb des Meeresspiegels und enthält eine krater-(caldera)-ähnliche Vertiefung. Zwei Risszonen dehnen sich nördlich und südöstlich aus. Bräche Lōʻihi mit einer Häufigkeitsrate aus, die mit der des Kīlauea und des Mauna Loa vergleichbar ist, so würde er den Meeresspiegel in einigen zehntausend Jahren erreichen.

 

 

Flüsse und Seen

 

Die Regenbogenfälle (Ka Uao Waiānuenue, Rainbow Falls) in der Nähe der Stadt Hilo auf der Insel Hawaiʻi

 

Das Trinkwasser auf den Inseln wird unter anderem über artesische Brunnen gewonnen. Der längste Fluss ist der Kaukonahua auf der Insel Oʻahu. Der größte natürliche See ist der Halulu-See, auf Niʻihau mit einer Fläche von 3,48 km².

 

 

Klima

 

Hawaiʻi liegt in den äußeren Tropen. Sein Klima ist durch den vorherrschenden NO-Passat mild und ausgeglichen. Im Gegensatz zu den feuchten Luvseiten mit ihrer tropischen Vegetation bleiben die Leeseiten der Inseln relativ trocken.

 

 

Tier- und Pflanzenwelt

 

 

Vor Ankunft der Menschen

 

Da Hawaiʻi die abgelegenste Inselgruppe der Welt ist, gab es dort vor Ankunft der Menschen keine Landsäugetiere (Ausnahme: Fledermäuse). Ebenso fehlten Landreptilien, Amphibien und Süßwassertiere. Viele Arten haben sich in diverse neue Arten aufgespalten (Adaptive Radiation), weil die Inseln so schwer zu erreichen sind und dadurch viele freie ökologische Nischen existierten. Das führte dazu, dass Hawaiʻi einen hohen Anteil an endemischen Arten hatte.

 

  • Pflanzen: Dagegen gab es Pflanzen mit ursprünglich kleinen Samen, die durch Wind, Vögel oder Fluginsekten dorthin verschleppt wurden. Interessant ist beispielsweise, dass es dort wegen des Nichtvorhandenseins pflanzenfressender Säugetiere nichtbrennende Brennesseln und Minze ohne Pfefferminzgeschmack gab.

 

Weitere Pflanzen: Lichtnussbaum (Aleurites moluccana), Hibiscadelphus, Vulkanpalme (Brighamia insignis), Hillebrandia sandwicensis, ein Schiefblattgewächs, Nestegis (Ölbaumgewächse), 40 endemische Arten Zweizähne (Bidens); Acaena exigua zählt zu den Stachelnüsschen.

 

  • Vögel: Es gab mehr als 70 Arten Vögel. Interessant sind die Kleidervögel (Drepanididae), bei denen eine Art sich in mehr als sieben Gattungen aufgespalten hat. Moa Nalos und Hawaiʻigänse waren große flugunfähige Vögel, die sich von Gras und Kräutern ernährt haben. Die flugfähige Verwandte der flugunfähigen Hawaiʻigänse, die Hawaiʻigans(Nēnē), hat bis heute überlebt.

 

Weitere Vogelarten: Stelzenläufer (Himantopus himantopus), Hawaiʻikrähe (Corvus hawaiiensis), Hawaiʻi-Bussard (Buteo solitarius), Sumpfohreule (Asio flammeus), Laysanente (Anas laysanensis)

 

  • Säugetiere: Es gab eine Art der Fledermäuse, die (auch in Amerika verbreitete) Weißgraue Fledermaus (Lasiurus cinereus).[3]
  • Insekten: Es gab Fluginsekten und Insekten, die durch den Wind verschleppt wurden. Auf der Inselgruppe Hawaiʻi sind aus einer Fruchtfliegenart (gemeint sind Taufliegen (Drosophilidae)) rund 1000 Arten entstanden, die sich äußerlich erheblich unterscheiden.

 

Weitere Insekten: Hyposmocoma molluscivora, unpigmentierte, oft blinde, permanent unterirdisch lebende Arten der Glasflügelzikaden, einige Arten der Riesenkrabbenspinnen (Sparassidae, ehemals Heteropodidae, Eusparassidae) (Cixiidae), Monarchfalter (Danaus plexippus)

 

 

Einfluss des Menschen

 

Durch den Einfluss der ursprünglichen polynesischen Siedler starben mehr als die Hälfte der ursprünglich hier lebenden Vogelarten aus (vgl. ausgestorbene Vögel). Dazu gehören die Moa-Nalos (Chelychelynechen quassus, Thambetochen spp., Ptaiochen pau), die die größten Pflanzenfresser Hawaiʻis waren, und eine ähnliche ökologische Nische wie die Riesenschildkröten von den Maskarenen, den Seychellen, Aldabra und den Galápagosinseln einnahmen.

 

Außerdem brachten sie Nutzpflanzen und -tiere (sowie deren Schädlinge) mit, die sie auf See und nach ihrer Ankunft benötigten. Diese nicht einheimischen Arten trugen erheblich zum Aussterben weiterer einheimischer Arten bei. Besonders viel Schaden richteten verwilderte Hunde und Ratten an, die einheimische Tiere jagen. Die einheimischen Vögel wurden durch die eingeschleppte Vogelmalaria dezimiert, die durch ebenfalls eingeschleppte Mücken übertragen wird.

 

 

Eingebürgerte Tiere und Pflanzen

 

Als Neozoen und Neophyten sind zu nennen:

 

 

 

Meerestiere

 

Während für Landtiere und -pflanzen das Meer eine schwer überwindbare Hürde ist, können Meereslebewesen viel leichter zu abgelegenen Inseln gelangen. Um die Hawaiʻi-Inseln herum leben viele für Korallenriffe typische Tiere.

 

Hawaiʻi-Anemone (Heteractis malu) – eine der Symbioseanemonen

 

 

 

Bevölkerung

 

NASA-Satellitenbild einiger Hawaiʻi-Inseln – von Westen nach Osten: Oʻahu, Molokaʻi, Lānaʻi, Maui und Kahoʻolawe

 

Neben den polynesischenUreinwohnern siedelten sich nach der Entdeckung weiße Missionare, Händler und Walfänger in Hawaiʻi an. Für den Zuckerrohranbau und später Ananasanbau wurden chinesische und japanische Arbeitskräfte angeworben, die sich dort ansiedelten und teilweise ih